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Formloses Kündigungsschreiben

Formloses Kündigungsschreiben

 

 

In vielen Fällen reicht es aus, ein formloses Kündigungsschreiben zu verfassen, um einen bestehenden Vertrag zu kündigen, beispielsweise um einen Versicherungsvertrag, einen Handyvertrag oder ein Zeitschriftenabonnement zu beenden. Generell sollte eine Kündigung immer schriftlich und mit handschriftlicher Unterschrift erfolgen, zur eigenen Sicherheit empfiehlt es sich, die Kündigung per Einschreiben zu verschicken.

 

Was sollte bei einer Kündigung drinne stehen?

 

Bei einer fristgerechten Kündigung ist es nicht notwendig, die Kündigung zu begründen, entscheidend ist jedoch die Einhaltung der Frist sowie, sofern vorhanden, die Berücksichtung der Mindestvertragslaufzeit. Im Gegensatz dazu kann eine fristlose Kündigung nur dann erfolgen, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt, wobei dieser Grund im Kündigungsschrieben erläutert werden muss. Wesentliche Bestandteile einer Kündigung sind:

 

·         Namen und Anschriften der Vertragspartner

 

·         Datum des Verfassens der Kündigung

 

·         Angabe der Kunden-, Vertrags- oder Policennummer

 

·         das Textfeld, das beinhaltet, was gekündigt wird und zu welchem Zeitpunkt die Kündigung in Kraft tritt. Bei einer fristgerechten Kündigung kann das gewünschte Vertragsende begründet werden, bei einer fristlosen Kündigung muss hier die Angabe des Grundes erfolgen.

 

·         Widerruf der Einzugermächtigung, soweit erteilt

 

·         eventuell die Bitte um eine schriftliche Bestätigung über den Erhalt und die Wirksamkeit der Kündigung

 

·         handschriftliche Unterschrift

 

 

Entscheidend für die Kündigung ist, wann sie zugestellt wird. Daher ist es ratsam, die Kündigung frühzeitig zu verschicken, damit sie den Empfänger tatsächlich vor Beginn der Kündigungsfrist erreicht, da nur so eine unerwünschte Vertragsverlängerung vermieden werden kann. Bei einer fristlosen Kündigung muss zudem ein wichtiger Grund vorliegen, aus dem sich ergibt, weshalb die Vertragsbeziehung unter den gegebenen Umständen nicht weiter aufrecht erhalten werden kann. Allerdings kann der Gekündigte einer solchen Kündigung in einigen Fällen widersprechen, nämlich dann, wenn er innerhalb eines festgelegten Zeitraumes sicherstellen kann, dass der Grund für die fristlose Kündigung nicht mehr gegeben ist. Daneben bieten einige Unternehmen, beispielsweise Mobilfunkbetreiber und Versicherungsgesellschaften, Vordrucke für eine Kündigung an. Diese müssen dann nur noch mit den persönlichen Daten ergänzt, unterschrieben und auf dem Postweg an das Unternehmen geschickt werden.

 

 

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