Kündigung Aushilfe

Pretty lady waitress with four glasses of wineSie sind Aushilfe in einem Betrieb und wollen kündigen? Oder Sie wollen eine Aushilfe kündigen? Im Bereich des Arbeitsrechtes gibt es viele Mythen rund um die Kündigung Aushilfe. Da heißt es oft, dass diese gar nicht dem Kündigungsschutzgesetz unterliegen, also einfach so kündbar seien. Aber das sind und bleiben Mythen. Welche gesetzlichen Vorschriften es bei der Kündigung einer Aushilfe, oder auch geringfügig Beschäftigten bzw. 450 Euro Kraft einschlägig sind, erfahren Sie hier. Selbstverständlich stellen wir Ihnen auch ein kostenloses Musterkündigungsschreiben zur Kündigung- Aushilfe zur Verfügung.

Wie kündige ich eine Aushilfe?

Rein juristisch handelt es sich bei der Aushilfe um eine Teilzeitkraft. Diese wird und hier ist ein Unterschied zu finden, meist auf Stundenbasis beschäftigt. Oftmals sind es Studenten, Mütter, Rentner oder auch Schüler, die einen Aushilfsjob haben. Bei einem Einkommen von bis zu 450 Euro entrichtet der Arbeitgeber alle erforderlichen Abzüge zur Sozial- und Krankenversicherung und führt Steuern ab. Die Aushilfe selbst hat keine Abzüge, es sei denn, dass diese einen eigenen Beitrag zur Rentenversicherung zahlt. Ob und welche Vorschriften bei einer Kündigung zu beachten sind, hängt im Wesentlichen davon ab, ob es sich bei dem Betrieb um einen Kleinbetrieb, mit weniger als zehn Angestellten handelt oder nicht. Hat der Betrieb mehr als zehn Vollbeschäftigte, so fallen seine Angestellten unter das Kündigungsschutzgesetz. Dazu zählen auch die Aushilfen. Weitere Informationen zum Kündigungsschutzgesetz erhalten Sie hier.

Kostenloses Musterschreiben: Kündigung Aushilfe

Verwenden Sie diese Vorlage nur nach Anpassung. Eine juristische Beratung kann in Ausnahmefällen notwendig sein.

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Ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses

 

Sehr geehrte(r) Frau/Herr …,
durch Zustellung dieses Schreibens, kündige ich das mit Ihnen andauernde Arbeitsverhältnis fristgerecht/ oder zum …, hilfsweise zum nächsten zulässigen Datum.
Beachten Sie bitte, dass Sie der Arbeitsagentur spätestens drei Monate vor Ende des Arbeitsverhältnisses die drohende Arbeitslosigkeit anzeigen müssen. Andernfalls kann die Bundesagentur für Arbeit den nahtlosen Bezug von Lohnersatzleistungen versagen. Liegen zwischen dem Moment indem Sie Wissen von der Kündigung erlangt haben und dem Kündigungszeitpunkt weniger als drei Monate, so müssen Sie sich binnen drei Tagen, nachdem Sie davon Kenntnis erlangt haben, arbeitssuchend melden. Eine persönliche Anzeige der drohenden Arbeitslosigkeit ist nicht baldig notwendig. Die schriftliche Anzeige unter Angabe Ihrer persönlichen Daten reicht aus.

 

Mit freundlichen Grüßen
……………………………
Unterschrift des Arbeitgebers

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Empfangsbestätigung:

Ich habe diese Kündigung (Seite 1 dieses Dokuments) bekommen am: ……………

…………………………………
Unterschrift des Arbeitnehmers

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Kündigung einer Aushilfe ohne Arbeitsvertrag

Oft haben gerade Aushilfen keinen Arbeitsvertrag. Bedeutet das zeitgleich, dass sich der Arbeitgeber auch bei der Kündigung an „nichts“ halten muss? Nein! Ein Arbeitsverhältnis muss nicht vertraglich vereinbart werden. Liegt kein Arbeitsvertrag vor, so sind die gesetzlichen Vorgaben zur Kündigung zu beachten. § 622 BGB regelt die Kündigungsfristen. Die Grundkündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende und ist sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber einheitlich. Ist der oder die Angestellt jedoch mehr als 5 Jahre in dem Betrieb beschäftigt, so verlängert sich die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber auf zwei Monate. Nach 10 Jahren beträgt die Kündigungsfrist dann vier Monate und steigert sich auf sieben Monate bei einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 20 Jahren.

Die fristlose Kündigung einer Aushilfe

Grundsätzlich möglich, jedoch nicht einfach so auszusprechen

Grundsätzlich ist auch bei Aushilfen die fristlose Kündigung möglich. Diese ist aber nur sehr eingeschränkt einsetzbar. Keinesfalls ist die Annahme richtig, dass Aushilfen jederzeit entlassen werden können. Der Arbeitgeber ist vielmehr auch bei Aushilfen an die gesetzlichen Vorschriften gebunden. So braucht es nach § 626 BGB einen wichtigen Grund dafür, dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten werden kann. In unserem Beitrag zur fristlosen Kündigung können Sie nachlesen, welches Verhalten zu einer fristlosen Kündigung auch von Aushilfen führen kann. Zusammen gefasst kann man sagen, dass einer Aushilfe ein erheblicher Pflichtverstoß nachgewiesen werden muss. Dieser muss so schwer sein, dass es dem Arbeitgeber nicht möglich ist, die Kündigungsfrist abzuwarten.

Zu bejahen wird dieser Umstand sein, wenn Aushilfen schwerer Diebstahl nachgewiesen werden kann. Unser Rat: Lassen Sie sich von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten, bevor Sie eine fristlose Kündigung aussprechen. Deutsche Gerichte neigen dazu, dem Arbeitnehmer bei fristloser Kündigung entgegen zu kommen. Daher sind Kündigungsschutzklagen vor allem bei fristlosen Kündigungen oft erfolgreich.

 

Fristlose Kündigung Aushilfe: Musterschreiben

Eine juristische Beratung ist bei schwierigen Fällen angezeigt. Füllen Sie das Formular vor dem Ausdruck aus.

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Fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Sehr geehrte(r) Frau/Herr …,
fristlos kündigen wir hiermit das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis fristlos zum …
Vorsorglich weisen wir Sie auf Ihre Pflicht hin, diese Kündigung unverzüglich der Bundesagentur anzuzeigen, um die Sperrung von Lohnersatzleistungen zu verhindern. Ab Zugang der Kündigung haben Sie drei Arbeitstage lang Zeit.
Es reicht aus, wenn Sie die Anzeige online erledigen.

 

Mit freundlichen Grüßen
……………………………
Unterschrift des Arbeitgebers

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Empfangsbestätigung:

Ich habe diese Kündigung (Seite 1 dieses Dokuments) am …………… bekommen.

…………………………………
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Kündigung der Aushilfe in der Probezeit

Die Kündigung der Aushilfe in der Probezeit ist vereinfacht. So muss der Arbeitgeber keine Gründe angeben und hat eine Frist von zwei Wochen zu beachten. Näheres erfahren Sie hier.

Musterschreiben: Kündigung Aushilfe in der Probezeit

Hinweis: Das hier zur Verfügung gestellte Musterschreiben muss individuell angepasst werden und ersetzt nicht die anwaltliche Beratung.

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Ordentliche Kündigung innerhalb der Probezeit

 

Sehr geehrte(r) Frau/Herr …,
innerhalb Ihrer Probezeit, kündigen wird Ihren Arbeitsvertrag zum XXXX.
Wir sind dazu verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, sich bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend zu melden. Die Fristen dazu sind:
– Drei Monate vor Ende eines Arbeitsvertrages bei Zeitverträgen oder langfristigen Kündigungen,
– Drei Tage ab Kenntnis über die Kündigung, wenn weniger als drei Monate bis zur Beendigung vorliegen.
Der Anzeigepflicht kommen Sie nach, indem Sie sich bereits online arbeitssuchend melden. Persönlich müssen Sie erst ab dem ersten Tag der Arbeitslosigkeit vorsprechen.

 

Mit freundlichen Grüßen
……………………………
Unterschrift des Arbeitgebers

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Ich bestätige den Erhalt der Kündigung am: ……………

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Wie schreibe ich eine Kündigung für eine Aushilfe?

Im Grunde sind es nicht viele Angaben, die in einer Kündigung gemacht werden müssen. Wichtig ist, dass die Kündigung auch Ihnen zugeordnet werden kann. Zu guter Letzt, sollte die Kündigung eigenhändig und handschriftlich von Ihnen unterschrieben werden. Einen Kündigungsgrund sollten Sie besser nicht angeben. Denn ist der Kündigungsgrund zwar objektiv als solcher rechtsgültig, schleichen sich bei Formulierungen doch Fehler ein, die dazu führen, dass die Kündigung in einem Kündigungsschutzprozess angegangen wird.

Musterschreiben: Eigenkündigung als Aushilfe

Das hier angebotene Musterschreiben zur Eigenkündigung als Aushilfe, muss entsprechend angepasst werden und ersetzt nicht die juristische Beratung.

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Kündigung des Arbeitsvertrages

Sehr geehrte(r) Frau/Herr …,
leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich das bestehende Arbeitsverhältnis zum XXX kündigen muss.

Ich bitte um Erstellung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses zum Kündigungszeitpunkt.
Ich bedanke mich für die stets gute Zusammenarbeit.

 

Mit freundlichen Grüßen
……………………………
Unterschrift des Arbeitnehmers

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Empfangsbestätigung:

Kündigung erhalten am: ……………

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Musterschreiben: Eigenkündigung einer Aushilfe als Word Datei(rtf) zum Downloaden

 

Abfindung bei Kündigung einer Aushilfe

Eine Abfindung bei Kündigung einer Aushilfe kommt vor. Denn eine Aushilfe ist nichts anderes wie eine Teilzeitkraft. Damit unterliegt die Kündigung einer Aushilfe den gesetzlichen Bestimmungen. Manchmal kann oder will ein Arbeitgeber aber nicht die gesetzliche Kündigungsfrist abwarten. Dann kann er der Aushilfe eine Abfindung anbieten. Die Höhe ist im Grunde frei wählbar. In der Regel hängt sie von der Beschäftigungsdauer ab. Desto länger die Aushilfe in dem Unternehmen war, umso höher wird die Abfindung ausfallen. Beachten Sie aber: Das Unternehmen will sich durch Zahlung einer Abfindung „freikaufen“. Bevor Sie also einen Auflösungsvertrag unterzeichnen, holen Sie sich juristischen Rat! Denn der Auflösungsvertrag kann unter Umständen dazu führen, dass Sie keinen Anspruch auf Lohnersatzleistungen haben.

 

Kündigung einer Aushilfe auf Abruf

Ist eine Aushilfe auf „Abruf“ beschäftigt, so müssen bei einer Kündigung die gleichen gesetzlichen Bestimmungen zur Kündigung eingehalten werden. Näheres erfahren Sie hier.

Betriebsbedingte Kündigung einer Aushilfe

Ist eine Aushilfe in einem Unternehmen oder Betrieb beschäftigt der mehr als 10 (Vollzeit-) Kräfte angestellt hat, so darf eine Kündigung nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen ausgesprochen werden. Die betriebsbedingte Kündigung der Aushilfe kann nur ausgesprochen werden, wenn die Gründe der Kündigung in dem Unternehmen selbst liegen. Meist ist dies der Fall, wenn Umstrukturierungen stattfinden oder ein Betrieb stillgelegt wird. Im ersten Fall muss vor der Kündigung geprüft werden, ob es ein „milderes Mittel“ zur Kündigung gibt. Dies wäre zu bejahen, wenn es im Zeitpunkt der Kündigung innerhalb des Betriebs eine vergleichbare Stelle gibt, die vakant ist. Weiter Informationen zur betriebsbedingten Kündigung im Allgemeinen finden Sie hier.

Resturlaub bei Kündigung einer Aushilfe

Steht der Aushilfe noch Resturlaub zum Kündigungstermin zu, so muss dieser grundsätzlich genommen werden. Wie immer im Bereich des Urlaubs von Arbeitnehmern, ist darauf Rücksicht zu nehmen, wann der Arbeitnehmer den Urlaub nehmen will. Der Arbeitgeber kann dem nur widersprechen, wenn wichtige betriebliche Gründe dagegen sprechen. So kann es Ihnen passieren, dass Sie den Resturlaub nicht „einfach so“ vor das tatsächliche Ende der Beschäftigung legen können. Dies wird in der Regel aber eine Ausnahme sein. Ist es aus betrieblichen Gründen nicht möglich verbliebenen Resturlaub zu nehmen, so kann der Anspruch auch dadurch abgegolten werden, indem dieser ausbezahlt wird.

Kündigung Aushilfe bei Krankheit

Eine krankheitsbedingte Kündigung wird nicht schon wegen eines Schnupfens ausgesprochen

Eine krankheitsbedingte Kündigung ist auch bei Aushilfen denkbar. Gesetzlich ist die Kündigung bei Krankheit eine personenbedingte Kündigung. Aber, nicht jeder Schnupfen bedeutet auch gleich eine Kündigung. Selbst dann nicht, wenn der Schnupfen hartnäckig ist. Vielmehr bedarf es einer negativen Zukunftsprognose sowie einer „Unzumutbar“ für den Arbeitgeber. Desto größer ein Betrieb ist, umso schwieriger wird es, eine krankheitsbedingte Kündigung auszusprechen.

Kleinbetriebe können aber vereinfacht krankheitsbedingt kündigen

Aushilfen werden eher in kleineren Betrieben eingestellt um flexibler zu bleiben. Da jedoch Kleinbetriebe nicht daran gebunden sind, für eine Kündigung einen Grund anzugeben, kann dieser eine Aushilfe vereinfacht krankheitsbedingt kündigen. Kleinbetriebe müssen sich dann lediglich an die Kündigungsfrist halten.

Wollen Sie mehr zu dem Thema erfahren? In unserem Beitrag zur personenbedingten Kündigung finden Sie weiter Ausführungen dazu.

Kündigung einer schwangeren Aushilfe

Schwangere Arbeitnehmerinnen unterliegen dem besonderen Kündigungsschutz. Daran ändert auch eine Beschäftigung als Aushilfe nichts. Mutter und Kind sollen vor einer Kündigung und deren Folgen geschützt werden. Eine Frau ist während einer Schwangerschaft und bis zu 4 Monate nach der Geburt unkündbar. Unerheblich ist, ob der Arbeitgeber von dem Umstand der Schwangerschaft weiß. Kündigt er, so kann die Schwangere bis zu zwei Wochen nach Erhalt der Kündigung die Schwangerschaft mitteilen. Eine schwangere Aushilfe kann dann nur noch gekündigt werden, wenn der Betrieb etwa schießt oder wenn ihr ein erheblicher Pflichtverstoß nachgewiesen werden kann. Alles in allem, ist die Kündigung einer schwangeren Aushilfe daher (fast) unmöglich. In der Praxis ist es daher auch eher selten, dass eine schwangere Aushilfe gekündigt wird.

Aushilfe: mündliche Kündigung

Manchmal wird einem der Job einfach zu viel. Der Chef verlangt Wunder und sie fragen sich schon wieder, woher Sie diese nehmen sollen. Oder aber Ihre Bezahlung entspricht eher der für ein Fahrrad, erwartet wird aber die Lieferung eines Porsches. In Gedanken haben Sie Ihrem Vorgesetzten den Satz „Ich kündige!“ schon mehrfach ins Gesicht geschrien. Doch dieses Mal haben Sie den Satz nicht nur gedacht?! Was nun? Können Sie als Aushilfe einen Arbeitsvertrag mündlich kündigen?

Gilt eine mündliche Kündigung wie eine schriftliche?

Das Gesetz schreibt für die Kündigung von Arbeitsverträgen, auch die von Aushilfen, die Schriftform vor. Eine mündliche Kündigung gibt es daher nicht. Aber es gibt eine Ausnahme. Spricht ein Arbeitnehmer die Kündigung mündlich mehrfach aus und erhält daher vom Vorgesetzten die Kündigung, so ist ein Kündigungsschutzprozess eher aussichtslos.

Wollen Sie dazu nähere Informationen haben wir Ihnen das wichtigste dazu im Beitrag zur mündlichen Kündigung zusammen gefasst.

 

Kündigung schwerbehinderter Aushilfen

Wrfel mit Minijob

Neben Schwangeren unterliegen auch schwerbehinderte Aushilfen dem besonderen Kündigungsschutz. Das bedeutet aber nicht, dass eine Kündigung aussichtslos ist. Aber der Arbeitgeber muss dazu die Genehmigung des Integrationsamtes einholen. Andernfalls ist die Kündigung einer schwerbehinderten Aushilfe nicht möglich.

Auch hier muss der Arbeitgeber übrigens nicht nachweislich von der Schwerbehinderung wissen. Ist diese sichtbar oder ist ein Antrag auf Anerkennung gestellt, so greift das besondere Kündigungsschutzgesetz auch hier durch.