Kündigungsschreiben Arbeitsvertrag vom Arbeitnehmer

Last Updated on 4. Januar 2022 by Ömer Bekar

Kündigungsschreiben Arbeitsvertrag vom ArbeitnehmerEin Job mit besserer Bezahlung oder angenehmeren Arbeitszeiten, eine neue berufliche Herausforderung, der nächste Schritt auf der Karriereleiter, Stress mit dem Chef oder den Kollegen, Änderungen im Privaten: Die Liste an möglichen Gründen für einen Jobwechsel ist lang. Wenn Du Dein bestehendes Arbeitsverhältnis beenden möchtest, kannst Du kündigen. Damit Deine Kündigung wirksam werden kann, musst Du aber ein paar Punkte beachten. Welche das sind, erklären wir Dir. Zuvor kannst Du Dir mittels Generator Dein Kündigungsschreiben zusammenstellen.

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Beispielvorschau als Bild. So könnte Ihr Schreiben aussehen.

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Kündigungsschreiben Arbeitsvertrag vom Arbeitnehmer

Vorname Nachname
Straße Hausnummer
PLZ Ort
Telefonnummer
Ort, Datum

Arbeitgeber
Personalabteilung / Ansprechpartner
Anschrift
PLZ Ort

 

Kündigung meines Arbeitsvertrages vom __.__.__

 

Anrede,

hiermit kündige ich den o.g. Arbeitsvertrag unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum __.__.__.

Ich habe mich aus privaten Gründen dazu entschlossen, das Arbeitsverhältnis nicht weiter fortzuführen.

Zeitgleich beantrage ich hiermit die verbleibenden __ Tage meines Jahresurlaubes, wodurch sich der __.__.__ als mein letzter Arbeitstag ergibt.

Bitte senden Sie mir meine Arbeitspapiere sowie ein qualifiziertes Zeugnis an die oben aufgeführte Adresse.

Ich bedanke mich für die angenehme Zusammenarbeit und wünsche Ihnen und Ihrem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.

 

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Hinweis: Das Textfeld einer fristlosen Kündigung könnte wie folgt formuliert werden:

Dieser Artikel hat vielen Besuchern geholfen ►  Kündigung ohne Grund

Hiermit kündige ich o.g. Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung.

Wie ich in Gesprächen mit dem Personalleiter Herr __ wiederholt zum Ausdruck gebracht habe, legt mein Vorgesetzter Herr __ immer wieder ein jähzorniges und aggressives Verhalten an den Tag, das sich in erster Linie durch ungerechtfertigte, lautstarke Beleidigungen äußert. Trotz weiterer Beschwerden durch Herr __ und Frau __ sind Sie offensichtlich nicht dazu bereit, Maßnahmen gegen dieses inakzeptable Verhalten zu treffen.

Unter diesen Umständen sehe ich keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit. Ich bitte daher, meinen verbleibenden Jahresurlaub von __ Tagen sowie das restliche Gehalt an die Ihnen bekannte Bankverbindung zu erstatten und mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zukommen zu lassen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

 

Generator: Kündigungsschreiben Arbeitsvertrag vom Arbeitnehmer

Hinweis: Bei einer Mehrfachauswahl werden die Sätze durch ein „Komma“ getrennt. Im Dokument würde nach dem Punkt also ein Komma stehen. Entfernen Sie nach einer Mehrfachauswahl einfach das Komma aus dem Word Dokument.
Anrede
Kündigungserklärung
Begründung
Ergänzung
Gruß
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Die wichtigsten Regeln für Deine Kündigung

  • Auch wenn Du es als Arbeitnehmer bei einer Kündigung sehr viel leichter hast als Dein Arbeitgeber, musst Du ein paar Punkte beachten. Andernfalls kann es nämlich sein, dass Deine Kündigung unwirksam ist. Schlimmstenfalls kann Dein Arbeitgeber die Kündigung dann zurückweisen und damit bleibt zunächst einmal alles wie es ist. Damit Du wie gewünscht aus dem Arbeitsvertrag aussteigen kannst, solltest Du also folgende Regeln einhalten:
  • Deine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen und von Hand unterschrieben sein. Am besten unterschreibst Du dabei leserlich und mit Deinem vollen Namen. So ist sichergestellt, dass Deine Kündigung nicht angezweifelt werden kann. Um der Schriftform gerecht zu werden, brauchst Du ein richtiges Schreiben mit Originalunterschrift. Eine Kündigung per Fax oder E-Mail ist ebenso ungültig wie eine mündliche Kündigung.
  • Aus Deiner Kündigung muss klar und unmissverständlich hervorgehen, dass Du das Arbeitsverhältnis beendest. Es reicht aber grundsätzlich aus, wenn Du nur Deine Kündigung erklärst. Außerdem solltest Du angeben, wann die Kündigung wirksam werden soll. Bist Du Dir mit der Kündigungsfrist nicht ganz sicher, kannst Du statt einem konkreten Datum auch zum nächstmöglichen Termin kündigen. Den Grund für Deine Kündigung musst Du nicht angeben. Du kannst Deinem Arbeitgeber zwar mitteilen, warum Du aufhörst. Verpflichtet dazu bist Du aber nicht. Die außerordentliche Kündigung bildet hier eine Ausnahme. Dazu gleich mehr.
  • Du kannst Deine Kündigung nutzen, um Deinen Resturlaub zu beantragen. In den meisten Fällen wird Dein Arbeitgeber einverstanden sein, dass Du die restlichen Tage Deines Urlaubs während der Kündigungsfrist nimmst. Kann er Dir den Urlaub nicht bewilligen, z.B. aus betrieblichen Gründen, musst Du das aber akzeptieren. Außerdem kannst Du Deinen Arbeitgeber im Kündigungsschreiben dazu auffordern, Dir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis auszustellen.
  • Deine Kündigung kann nur dann wirksam werden, wenn Dein Arbeitgeber sie bekommt. Wenn er nichts von einer Kündigung weiß, kann er ja auch nicht wissen, dass Du aufhören willst. Achte also darauf, dass Dein Arbeitgeber die Kündigung erhält. Dazu kannst Du sie ihm persönlich geben und Dir den Eingang bestätigen lassen. Oder Du schickst ihm die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein.
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Die Besonderheiten bei einer außerordentlichen Kündigung

In den meisten Fällen wirst Du ordentlich und fristgerecht kündigen. Bei einer solchen Kündigung hältst Du die Kündigungsfrist ein, die im Arbeitsvertrag vereinbart ist. Steht dort nichts, gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Neben der ordentlichen Kündigung gibt es aber noch die außerordentliche Kündigung. Eine außerordentliche Kündigung kannst Du mit sofortiger Wirkung aussprechen. Allerdings setzt die außerordentliche Kündigung einen wichtigen Grund voraus. Dieser Grund muss so schwerwiegend sein, dass es Dir nicht zugemutet werden kann, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen oder wenigstens fristgemäß zu beenden. Auch bei einer außerordentlichen Kündigung bist Du nicht dazu verpflichtet, den Kündigungsgrund schon im Kündigungsschreiben anzugeben. Spätestens auf Nachfrage musst Du ihn dann aber nennen. Deshalb ist es sinnvoll, dass Du Deine Kündigung direkt begründest.