Kündigungsschreiben Girokonto

Aktualisiert am von Ömer Bekar

Kündigungsschreiben GirokontoEinem Girokonto liegt ein Vertrag zwischen der kontoführenden Bank und dem Kunden zugrunde, ein entsprechender Vermerk erfolgt auch bei der Schufa. Grundsätzlich können beide Vertragsparteien das Girokonto kündigen. Eine Bank kündigt ein Girokonto allerdings in der Regel nur bei vertragswidrigem Verhalten oder in Sonderfällen, wenn beispielsweise eine Kontopfändung vorliegt, die für die Bank einen sehr hohen Aufwand mit sich bringt. Prinzipiell ist eine Bank nicht dazu verpflichtet, ein Girokonto einzurichten oder zu führen, allerdings besteht eine sogenannte Selbstverpflichtung der Banken.

Diese hat den Hintergrund, dass es jedem Bürger möglich sein soll, ein Girokonto auf Guthabenbasis zu führen. Daher sollte der Kunde bei einer durch die Bank ausgesprochenen Kündigung versuchen, die Fortführung des Kontos auf Guthabenbasis zu erreichen, wenn er befürchtet, bei einer anderen Bank kein Konto eröffnen zu können.

Die Kündigung des Girokontos durch den Kunden ist in der Regel wenig kompliziert und kann ohne Einhaltung von Fristen und ohne Angabe von Gründen erfolgen. Nach Auflösung des Girokontos finden keine Buchung mehr statt, so dass es ratsam ist, das Girokonto erst dann zu kündigen, wenn ein neues Girokonto vorliegt und alle Beteiligten, also diejenigen, die Zahlungen per Lastschrift erhalten und diejenigen, die Zahlungen auf das Konto vornehmen, über den Kontowechsel informiert wurden. Die Kündigung eines Kontos bedarf der Schriftform und einer handschriftlichen Unterschrift, darf seitens der Bank jedoch nicht in Rechnung gestellt werden.

 

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